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„Spiele“ trauert um Karsten Wettberg

Johannes Maier

Auch die SpVgg Landshut trauert um Kulttrainer Karsten Wettberg, der am 29. März im Alter von 84 Jahren nach längerer Krankheit aus dem Leben schied. Besonders tragisch:  Zwölf Tage zuvor verstarb im Alter von 69 Jahren sein damaliger Assistent Helmut „Helle“ Wirth. Der in Elsendorf beheimatete Karsten Wettberg wirkte insgesamt dreimal am Landshuter Hammerbach, wo er in der Saison 1985/86 mit dem Gewinn der Bayernligameisterschaft sensationell vor dem TSV 1860 München und FC Augsburg den größten Erfolg in der Nachkriegsgeschichte der „Spiele“ feierte. Fußballgrößen wie Horst „Bubi“ Oehl, „Timex“ Treimer und Walter Hainer standen seinerzeit im SVL-Aufgebot. Nach dem Triumph 85/86 kehrte der erfolgreichste deutsche Amateurtrainer im Anschluss an erfolgreiche Zwischenstationen bei der SpVgg Unterhaching und den Münchner Löwen 1992 in die Drei-Helmen-Stadt zurück und beendete die Saison in der Bayernliga mit den 12. Tabellenplatz. Schließlich hievte er nach seiner dritten Rückkehr im Spieljahr 2001/2002 die  zuvor in den Abstiegskampf verstrickten Schwarz-Weißen zum Landesliga-Vizetitel. Das Aufstiegsspiel zur Bayernliga gegen Schwaben Augsburg ging anschließend erst nach Elfmeterschießen äußerst unglücklich verloren. Im darauffolgenden Jahr strebte dann Karsten Wettberg mit Akteuren wie Beppo Cafariello, Markus Betz und Martin Huber die Meisterschaft und den Bayernliga-Wiederaufstieg an. Dies gelang bereits drei Spieltage vor Saisonschluss mit einem 5:1 Sieg beim SV Hutthurm und der gleichzeitigen Niederlage des Verfolgers 1. FC Passau beim späteren Wettberg-Klub ASV Cham.

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