„Spiele“ entschied das Nachbarderby verdientermaßen für sich
In einer kampfbetonten Partie brachte die SpVgg Landshut mit 1:0 (0:0) gegen den SC Eintracht
Freising verdientermaßen den zweiten Heimsieg nach der Winterpause unter Dach und Fach. Das
Team von Trainer Christian Endler steigerte sich nach einer Kabinenpredigt aber erst im zweiten
Durchgang, nachdem vor der Pause die Freisinger das Geschehen weitgehend kontrollierten und gute
Möglichkeiten durch Luka Brudtloff und Florian Bittner verpasst hatten. Nach Seitenwechsel forcierte
jedoch die „Spiele“ das Tempo, während der Gast aus der Domstadt abbaute und sich in der
Schlussphase vergeblich bemühte, wenigstens einen Punkt zu retten. Zu diesem Zeitpunkt befand
sich Spielertrainer Florian Bittner wegen einer Kopfverletzung nicht mehr auf dem Platz. Schließlich
fiel der alles entscheidende Treffer in der 55. Minute nach einer Musterkombination über Marcus
Plomer und Florentin Seferi, die Lucas Biberger überlegt abschloss. Zuvor hatten bereits Biberger, der
am Eintracht-Keeper scheiterte, Stefan Alschinger und Seferi aussichtsreich verpasst und Robin
Oswald den Querbalken des Freisinger Kastens anvisiert. Kurz vor Schluss verweigerte der Schiri den
Landshutern einen klaren Foulelfmeter nach einem Strafraumfoul an Dejan Ignjatic. „Wir gingen in
der zweiten Hälfte mit weit mehr Tempo zur Sache und versäumten es, bei klarsten
Kontergelegenheiten das zweite Tor drauf zu packen. Umso mehr ist unser Sieg verdient,
zumal der Schiedsrichter nach der Attacke an Dejan Ignjatic auf Strafstoß hätte entscheiden
müssen“, bilanzierte Landshuts Coach Christian Endler nach dem Schlusspfiff.