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„Spiele“ auch in Schwandorf-Ettmannsdorf siegreich

Johannes Maier

Die SpVgg Landshut war auch im Ettmannsdorfer Sportzentrum nicht stoppen. Mit einem verdienten 2:0 (0:0) Sieg stürmten die Schwarz-Weißen am 13. 9. das heiße Pflaster des Vorjahressechsten SV Schwandorf-Ettmannsdorf, wo es in den letzten beiden Spieljahren nur Niederlagen setzte. Gleichzeitig behaupteten die Schützlinge des Trainer-Dreigespanns Sebastian Maier, Hannes Maier und Max Zischler unangefochten die Tabellenführung.

Nach den vorangegangenen Dreierpacks in Roding und zuhause gegen Aufsteiger Vornbach war das Aufgebot der „Spiele“ ohnehin selbstbewusst in den Schwandorfer Stadtteil gereist. Schließlich beherzigte das Team auch die Vorgaben ihres noch verletzten Spielertrainers Sebastian Maier, der unter anderem ein Maximum an Intensität und Defensivbereitschaft gefordert hatte. Bereits zum sechsten Mal im Verlauf dieser Saison kassierte das Bollwerk um Robin Oswald (Foto) keinen Gegentreffer. Alles in allem bestach die SVL mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und zeigte gutes spielerisches Format. Nach einer torlosen ersten Hälfte fiel die Entscheidung im zweiten Durchgang, wo der für Marcel Müller eingewechselte Florentin Seferi und in der Nachspielzeit Kenny Sigl mit seinem 10. Saisontor die Entscheidung herbeiführten. „Ich muss der gesamten Mannschaft ein Riesenkompliment zollen. In der umkämpften Partie bezwang sie einen körperlich sehr präsenten Gegner. Die Defensive ließ außer mehreren Standardsituationen nur wenig zu und vorne nutzten wir dann nach der Pause zwei unserer Chancen“, zog SVL-Sportleiter Max Maier eine überaus erfreuliche Bilanz. Ettmannsdorfs Trainer Christian Most sprach insgesamt von einem Spiel auf Augenhöhe, bescheinigte aber dem cleveren Gast das Format einer Spitzenmannschaft.

Vom Start weg hielt die SVL-Abwehr den gegnerischen Angriff, insbesondere Torjäger Thomas Stowasser, der im Verlauf der zweiten Hälfte ausgewechselt wurde, in Schach. Auf der anderen Seite startete man immer wieder vielversprechende Gegenstöße wie in der 36. Minute, wo Dominik Past nach einer Flanke von Dominik Weiß mit einem Volleyknaller verfehlte. Später boten sich weitere Möglichkeiten für Alex Hagl und Robin Oswald, deren Schüsse im allerletzten Moment abgeblockt wurden.

Mit einem Scharfschuss von Dominik Weiß, der das Ziel verfehlte, nahm die SpVgg Landshut den zweiten Abschnitt in Angriff. Nach knapp einer Stunde zog Landshuts Coach Bastian Maier den Joker und wechselte Florentin Seferi ein. Beileibe nicht arbeitslos blieb die Abwehr der Gäste, wo Robin Oswald einmal entschlossen auf der Torlinie klären musste. In der 70. Minute traf dann der neben Moritz Sossau unermüdlich die Landshuter Aktionen ankurbelnde Tobi Steer, doch wurde sein Tor wegen einer vorangegangenen Regelwidrigkeit nicht anerkannt. Die in der Luft liegende Führung besorgte Florentin Seferi in der 77. Minute: Auf kluge Vorarbeit von Moritz Sossau überwand er mit einem knallharten Drehschuss den früheren HSV-Bundesligakeeper Wolfgang Hesl. Jetzt warfen die Oberpfälzer endgültig alles nach vorne und kassierten in der Overtime das 0:2, als sich Hesl nicht mehr in seinem Kasten befand und Dominik Weiß nach einem abgewehrten Ettmannsdorfer Eckball blitzschnell Kenny Sigl bediente. Der hatte dann keinerlei Mühe, die Kugel zum im SVL-Lager umjubelten Endstand im leeren SVE-Heiligtum unterzubringen.

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