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Souveräner erster Heimauftritt der „Spiele“

Johannes Maier

Mit einem überzeugenden Landesliga-Heimauftakt wartete die SpVgg Landshut im Duell gegen Aufsteiger SV Etzenricht auf. Am Ende stand vor 300 Zuschauern ein glatter 4:0 (1:0) Erfolg zu Buche, womit der Gast aus der Oberpfalz noch gut bedient war.

Schließlich warteten die Hausherren mit sehenswertem Tempofußball auf und allen Toren gingen gelungene Spielzüge voraus. Ein Besuch der SVL-Heimspiele lohnt sich bei derartigen Vorstellungen allemal wieder, wozu auch die eingesetzten Neuzugänge in einer geschlossenen Truppe ihren wesentlichen Teil beitrugen. So kurbelte „Heimkehrer“ Tobi Steer immer wieder die Landshuter Aktionen zielstrebig an und auch der Ex-Niederalteicher Marcel Müller gefiel mit dynamischen Vorstößen. Dominik Weiß kam wegen eines Nasenbeinbruchs mit einer Gesichtsmaske erst im Verlauf des zweiten Durchgangs zum Einsatz. Abstriche waren lediglich bei der Chancenverwertung vor der Pause zu machen und der knappe Landshuter 1:0 Vorsprung schmeichelte der Nord-Oberpfälzern. „Unsere Mannschaft gestaltete das Spiel über die gesamte Phase dominant und der Sieg ist selbst in dieser Höhe verdient. „In der ersten Halbzeit haben wir es versäumt, mehr als ein Tor zu machen, was in der zweiten Hälfte nachgeholt wurde. Wir müssen jetzt kurz durchschnaufen und am Dienstag geht’s schon wieder weiter“, lautete die Bilanz von Sportleiter Max Maier.

Die SVL drängte ihren Kontrahenten vom Anpfiff weg in die Defensive. Nacheinander scheiterten Florentin Seferi, Tobi Steer und Marcel Müller aussichtsreich. Verletzungsbedingt schied bereits nach knapp einer Viertelstunde Lucas Biberger aus. Die Kugel rollte aber weiter in Richtung SVE-Kasten, wo Christian Ermer gegen Marcel Müller für seinen bereits geschlagenen Keeper Dominik Pautsch auf der Torlinie rettete. Auf der anderen Seite hatte zuvor sein Landshuter Gegenüber Daniel Mühl, keinerlei Probleme, um Schüsse von Noah Scheler und Andreas Koppmann zu entschärfen.

Druckvoll agierten die Schwarz-Weißen nach Seitenwechsel weiter. Dass Kenny Sigl auch Kopfball kann, bewies er mit dem 2:0 nach einer Musterflanke von Tobi Steer. Nur acht Minuten später packte er auf Vorarbeit von Marcel Müller das 3:0 drauf und den Schlusspunkt setzte fünf Minuten vor Ultimo Dominik Past mit einem verwandelten Foulelfmeter, nachdem der eingewechselte Youngster Florian Weißenbach im Strafraum regelwidrig ausgebremst worden war. Die Schlussminuten gehörten dann dem Gegner, der sich aber vergeblich bemühte, wenigstens das Ehrentor zu erzielen.

SpVgg Landshut: Mühl, Oswald, Past, Seferi (ab 62. Minute Dietrich), Tobias Steer (ab 76. Gashi), Müller, Plomer, Hagl (ab 62. Weiß), Sigl (ab 76. Weissenbach), Zischler, Biberger (ab 14. Sossau).

Tore: 1:0 (35. Minute) Marcel Müller, 2:0 (55. Minute), Kenny Sigl, 3:0 (63.) Kenny Sigl, 4:0 (85.) Dominik Past (Foulelfmeter).

Schiedsrichter: Felix Brandstetter (SV Zamdorf 1974).

Zuschauer: 300

Foto: Wirkungsvoll in Szene setzte sich bei der „Spiele“ auch Neuzugang Marcel Müller (am Ball, zuletzt SpVgg Niederalteich), der die 1:0 Führung besorgte und das 3:0 durch Kenny Sigl vorbereitete.

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