Individuelle Fehler begünstigten Niederlage beim amtierenden Vizemeister
Das Zwischenhoch im August erwies sich für die Landesligakicker der SpVgg Landshut als kein
Ruhepolster. Beim amtierenden Vizemeister SV Schwandorf-Ettmannsdorf setzte es nach der 0:1
Heimniederlage gegen den TSV Seebach am Sonntagnachmittag eine 2:4 (1:3)
Auswärtsniederlage. Auf der Ettmannsdorfer Platzanlage fehlten der „Spiele“ eine ganze Reihe
von Akteuren. Besonders schmerzten die Ausfälle von Lucas Biberger, Kevin Treis und Stephan
König. In den ersten 25 Minuten kam die „Spiele“ überhaupt nicht in die Gänge. Stattdessen
gestattete man dem Gegner durch individuelle Fehler Torgeschenke, die Michael Plank und der
Ex-Weidener Kevin Grünauer entschlossen zur 2:0 Führung für die Hausherren nutzten. Zu allem
Überfluss unterlief dem jungen Kilian Bauer noch ein unglückliches Eigentor. Erst danach fanden
die Schwarz-Weißen einigermaßen zu ihrem Spiel. Nachdem ein Schuss von Jannis Tsimeridis
abgeblockt wurde, gelang dem gleichen Akteur nach einer Hereingabe von Lukas Sehorz der 1:3
Pausenstand. Nach der Pause lief es bei den Schwarz-Weißen mit Kapitän Alex Hagl (rechts im
Bild/FuPa Redaktion Schwandorf)) ungleich besser und Spielertrainer Kevin Pino Tellez erzielte
den Anschluss zum 2:3. Da wäre in der Folge sicherlich noch etwas drin gewesen, hätte
Ettmannsdorf nicht postwendend auf 4:2 erhöht. Wieder ging ein individueller Blackout der SVL-
Defensive voraus. „Wir haben die ersten 20 Minuten verpennt und mussten einem klaren
Rückstand hinterherlaufen. In der zweiten Hälfte wurde der Kampf angenommen und wir kamen
nochmals heran, ehe wir im Gegenzug das 2:4 kassierten. Somit war das Spiel für uns durch und
Ettmannsdorf gewann verdient“, resümierte Landshuts Spielertrainer Kevin Pino Tellez nach dem
Abpfiff.