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In Ettmannsdorf ist für die „Spiele“ nichts zu holen

Johannes Maier

Für die Landesligafußballer der SpVgg Landshut bleibt es weiterhin eng im Kampf um einen gesicherten Tabellen-Mittelplatz. Im Auswärtskampf beim favorisierten Tabellendritten SV Schwandorf-Ettmannsdorf setzte es eine glatte 0:3 (0:2) Niederlage, womit man sich nach sechs ungeschlagenen Partien erstmals wieder beugen musste. Somit gilt es, im nächsten Heimduell am Samstag, den 9.11. (14 Uhr) gegen den TB 03 Roding die Weichen allein auf Sieg zu stellen.

In Schwandorf mangelte es den Schwarz-Weißen weniger am spielerischen Format als vielmehr am erfolgreichen Torabschluss. Diesbezüglich wirkten die mit mehreren höherklassig bewährten Akteuren angetretenen Gastgeber cleverer, wobei sie bei ihrer 1:0 Führung von einem Landshuter Eigentor profitierten. Wenig später fiel jedoch das 2:0, doch danach hatte die SVL nicht nur einmal die Chance zum Anschluss, ehe das 3:0 nach der Pause für die Entscheidung sorgte. „Wir agierten wir in den ersten 20 Minuten zu mutlos und kassierten folgerichtig zwei Gegentreffer“, sagte SVL-Sportleiter Max Maier, der zusammen mit seinem Bruder Johannes das Coaching für den privat verhinderten Cheftrainer Sebastian Paul übernommen hatte. „Danach waren wir voll da und können mit der Vorstellung der restlichen 70 Minuten zufrieden sein. Allein das Tor fehlte. Unser abgezockter Gegner besaß eine hohe Qualität und hat den Sieg auch verdient“, fügte er hinzu und richtete sofort den Blick auf die kommenden Wochen: „Wir haben jetzt gegen Roding, in Kareth-Lappersdorf und gegen Deggendorf drei Spiele vor der Brust, die darüber entscheiden werden, wie wir in die Winterpause gehen“.

Die erste Möglichkeit bot sich den Landshutern, als Florentin Seferi nach einer Freistoßflanke von Marcus Plomer mit einem Kopfball am ehemaligen Bundesligatorwart Wolfgang Hesl scheiterte. Kurz darauf hatte Marcus Plomer Pech und lenkte einen Schuss von Maximilian Schreyer zum 0:1 in die eigenen Maschen. Dem folgte bald darauf der zweite Treffer für die Hausherren durch Goalgetter Thomas Stowasser. Noch vor der Halbzeit fand dann bei den Gästen Kenny Sigl mit einem Gewaltschuss in Wolfgang Hesl seinen Meister.

Nach Wiederbeginn war es erneut SV-Keeper Hesl, der sich gegen Kenny Sigl bewährte. Des Weiteren scheiterte unter anderem Florentin Seferi, was Jeremy Schmidt mit dem 3:0 Endstand quittierte. Auf der anderen Seite mühte sich die „Spiele“ vergeblich, während bei Ettmannsdorf noch Stowasser an Landshuts Keeper Daniel Mühl verzweifelte.

SpVgg Landshut: Mühl, Zischler, Vom Hofe, Seferi, Tsimeridis (ab 73. Minute Maul), Jorge, Plomer, Georgakos (ab 23. Marten, ab 86. Kirmeier), Bauer, Sigl, Gutkowski (ab 46. Biberger).

Tore: 1:0 (13. Minute) Marcus Plomer (Eigentor), 2:0 (21.) Thomas Stowasser, 3:0 (55.) Jeremy Schmidt.

Schiedsrichter: Johannes Wagner (DJK Ingolstadt).

Zuschauer: 120.

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