Die „Spiele“ wartet weiterhin auf den ersten Sieg in der Landesliga Mitte
Die SpVgg Landshut muss auch nach dem vierten Spieltag auf den ersten Sieg warten. Dem 2:2 Heimremis gegen Regenstauf folgte eine knappe 1:2 Niederlage im Auswärtskampf beim FC Sturm Hauzenberg, wo durchaus ein Unentschieden möglich gewesen wäre. Wegen Unbespielbarkeit des Hauptplatzes fand das hektische Duell auf Kunstrasen statt, wo die Gastgeber in der 14. Minute durch einen Kopfballtreffer von Manuel Mader mit 1:0 in Führung gingen. In der Folge verhinderte Landshuts Keeper Johannes Huber zwar einen weiteren Rückstand, doch boten sich auch der „Spiele“ vielversprechende Möglichkeiten durch Fabian Past, Lucas Biberger und Stephan König, dessen Freistoß über die Latten-Unterkante nicht den Weg ins Tor fand. In der zweiten Hälfte steigerte sich der Gast und erzielte durch Marcus Plomer, der nach einer Flanke von Spielertrainer Kevin Pino Tellez per Kopf vollstreckte, den 1:1 Ausgleich. Später scheiterte Fabian Past zweimal aussichtsreich und Stephan König verzweifelte mit einem Freistoß an Sturm-Torwart Christoph Obermüller, der die Kugel mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte. Auf der anderen Seite hatte sich sein Gegenüber Johannes Huber nicht nur einmal gegen Fabian Wiesmaier bewährt. Völlig überraschend fiel dann in der 73. Minute das Siegtor durch Julian Liebenow, der nach einem krassen gegnerischen Abwehrfehler die Kugel ungehindert ins Netz bugsierte. Danach mühten sich die Drei-Helmen-Städter vergeblich und mussten am Ende eine bittere Schlappe quittieren. „Wir hatten nach einer schwächeren ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte das Heft weitgehend in der Hand, ohne daraus das nötige Kapital zu schlagen. Zumindest ein Punkt wäre für uns verdient gewesen“, erklärte nach dem Schlusspfiff Landshuts Teammanager Richard Huber.
„Ich bin bitter enttäuscht über das Resultat. Wir schaffen es derzeit einfach nicht, unser Spiel durchzuziehen und die Chancen zu nutzen. Stattdessen wird der Gegner zu Großchancen eingeladen und nutzt diese konsequent. Jetzt müssen wir den Bock endlich umstoßen und schon am Mittwoch gegen Tegernheim unbedingt den ersten Dreier einfahren“, bilanzierte der ebenso frustrierte Landshuter Spielertrainer Kevin Pino Tellez.