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In Luhe Wildenau war für die „Erste“ nichts zu holen

Johannes Maier

Die erhoffte Revanche für die 0:3 Vorrundenschlappe gelang nicht. Stattdessen kassierte die SpVgg Landshut zum Jahresabschluss beim Rangvierten SC Luhe-Wildenau eine 2:4 Niederlage, womit es im Rennen um einen gesicherten Mittelplatz weiterhin eng bleibt. Umso mehr gilt es jetzt, neue Kräfte für die entscheidende Frühjahrsrunde zu tanken.
Mit einer sehr frühen Führung begann für die „Spiele“ auf dem glatten Untergrund alles verheißungsvoll Danach übernahm aber der Sportclub das Kommando und glich aus, bevor das SVL-Team erneut vorlegte und der SC Luhe noch vor der Pause gleichstellte. Bedingt durch eine Ampelkarte gegen den eingewechselten Guilherme Jorge schwanden bei den Gästen im zweiten Durchgang die Kräfte, worauf die Hausherren noch zwei Tore draufsattelten und sich verdientermaßen alle drei Zähler sicherten. Am Ende verlor man gegen den erwartet starken und abgezockten Kontrahenten, der nicht mit dem eine Woche vorher auf eigenem Platz mit 6:0 abgefertigten Schlusslicht SpVgg GW Deggendorf zu vergleichen war. „Nach unserem Blitzstart war Luhe bis zum 1:1 die klar bessere Mannschaft. Wir kamen dann aber wieder zurück und gingen erneut in Führung, ehe noch vor der Halbzeit unnötig der neuerliche Ausgleich fiel. Der Platzverweis hat uns dann mehr oder weniger das Spiel gekostet, bilanzierte Landshuts sportlicher Leiter Max Maier und stellte trotzdem fest, dass die Truppe bis zum Schlusspfiff aufopfernden Kampfgeist an den Tag gelegt hätte.
Die Auswärtsfahrt mussten die Landshuter ohne ihren kurzfristig familiär verhinderten Cheftrainer Sebastian Paul antreten. Er wurde von seinen Assistenten Mirko Schade und Hannes Maier vertreten.
Von Kenny Sigl präzise bedient, vollstreckte Kilian Bauer schon nach knapp zwei Minuten zum 1:0 für seine Farben, ehe Luhe enormen Druck entfachte und David Bezdicka ausglich. Nach zwei tollen Paraden von Torwart Daniel Mühl fingen sich die Niederbayern wieder und in der 40. Minute war es Max Zischler, der nach einem Eckball von Kenny Sigl zum 2:1 für die Schwarz-Weißen. Fast mit dem Pausenpfiff zusammen antwortete SC-Spielertrainer Benjamin Urban mit einem wuchtigen Distanzschuss zum 2:2 Halbzeitstand.
Elf Minuten nach Wiederbeginn musste der eingewechselte Guilherme Jorge mit gelb-rot vom Feld und in Überzahl gelang wiederum Torjäger Bezdicka das dritte Tor für den Vorjahresaufsteiger, bevor Johannes Rodler den Sack mit dem 4:2 Endstand zuschnürte. Es spricht für die Einsatzmoral der nicht aufsteckenden Hammerbach-Kicker, dass kurz vor Schluss Kilian Maul noch eine aussichtsreiche Chance glücklos vergab.
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