Am Ende war die „Spiele“ dem Sieg nahe
In dem flotten und kampfbetonten Duell ging die SpVgg SV Weiden nach knapp 20 Minuten verdientermaßen in Führung, als Tizian Mittereder im Anschluss an einen Freistoß mit einem sehenswerten Volleyknaller im Nachschuss vollstreckte. Zuvor hatte bereits Stefan Pühler aussichtsreich verpasst. In der Folge stellte sich die heimische Defensive immer besser auf den Gegner ein und startete gefährliche Gegenstöße, wobei Fabian Past, Lucas Biberger und Youngster Tim Justvan vergaben. Nach Wiederbeginn scheiterte zunächst Moritz Zeitler am vorzüglichem Landshuter Keeper Johannes Huber, ehe die „Spiele“ immer mehr das Kommando übernahm und Marcus Plomer nach einem Freistoß von Lucas Biberger zum 1:1 Ausgleich einköpfte. Danach verbuchten die Hausherren ein deutliches Chancenplus und es hagelte Proteste im Landshuter Lager bei einem ungeahndeten Strafraumfoul an Lucas Biberger. Später stand Florentin Seferi bei einer Riesenmöglichkeit der Innenpfosten im Weg und ein Schlenzer von Bastian Aimer landete ebenfalls am Aluminium. Am Ende waren die aufopfernd fightenden Schützlinge von Assistenztrainer Johannes Maier, der mit Kilian Bauer und Tim Justvan zwei A-Junioren in der Anfangsformation aufbot, einem knappen Sieg nahe. Das anschließende Elfmeterschießen um den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde im bayerischen Totopokal entschied die SpVgg Landshut mit 5:4 für sich. Beim Stande von 4:4 parierte Landshuts Torhüter Johannes Huber den Schuss von Mauricio Göhlert, während anschließend Lucas Biberger für die Schwarz-Weißen traf. „Ich muss wie schon nach dem letzten Auswärtssieg in Bad Kötzting den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Schließlich haben wir gegen einen sehr guten Gegner verdientermaßen einen Punkt geholt und hatten nach der Pause sogar die klareren Chancen. Nach dem Fehlstart sind wir jetzt endlich in der Liga angekommen“, freute sich zu Recht SVL-Assistenztrainer Johannes Maier.